Auf dem Weg zur Teamercard der Nordkirche

 Der Arbeitskreis Teamercard in der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland arbeitet an einer Teamercard der Nordkirche.
Die Standards der alten Nordelbischen Teamercard werden weitestgehend aufgegriffen werden, Design, Broschüre und Logbuch befinden sich in der Überarbeitung. Inhaltlich soll der besondere Hintergrund von kirchlichen Bildungsmaßnahmen für ehrenamtliche junge Menschen ab 14 im konfessionslosen Kontext stärker berücksichtigt werden. Es geht um Offenheit dafür, dass auch junge (konfessionslose nicht getaufte) Menschen Kirche und Gemeinde erleben können. Die Unterscheidung von teamercard und JuLeiCa soll im Blick auf die unterschiedlichen Verantwortungshorizonte deutlicher formuliert werden.
Auf dem Weg zur Nordkirche wird man dieser Website den Baustellencharakter noch einige Zeit anmerken. Dies betrifft nebem dem Design vor allem manches Logo, Bezeichnungen und Titel. Dafür bitten wir um Verständnis. Im aktualisierten Adressverzeichnis finden sich bereits AnsprechpartnerInnen in Mecklenburg und Pommern.
Der gemeinsame Prozess und die Begegnungen auf diesem Weg in unserer Kirche sind sehr bereichernd.
Der Material- Downloadbereich wird weiter laufend ergänzt.
Was ist die Teamercard?
Die Teamercard besteht aus einer Karte, die man ins Portemonnaie stecken oder am Band um den Hals tragen kann, und einem bischöflich unterzeichneten Zertifikat, das man z.B. in einer Bewerbungsmappe als Nachweis für die ehrenamtliche Tätigkeit verwenden kann. Teamerinnen und Teamer im Raum der Nordkirche, die in der Arbeit mit Kindern, KonfirmandInnen oder Jugendlichen engagiert sind, können die Teamercard erhalten, nachdem sie eine entsprechende Ausbildung durchlaufen haben.
Zur Eröffnung der Nordelbischen Teamercard schrieben Tilman Lautzas und Rainer Franke:
- Seit zwei Jahren arbeitet der Nordelbische Arbeitskreis „Standardentwicklung und Teamercard“ intensiv an der Einführung der Teamercard. Dabei war es dem Arbeitskreis wichtig, Rücksprache mit Jugendlichen, den Beauftragten für die KonfirmandInnenarbeit und der Konferenz der Kirchenkreisjugendpfarrämter zu halten, um sich an deren Bedürfnissen zu orientieren und von vornherein eine hohe Akzeptanz für die Teamercard zu gewinnen.
Zwei Pole kennzeichneten den inhaltlichen Diskurs:
Einerseits soll die Teamercard eine Auszeichnung für das Engagement von Jugendlichen ab 14 Jahren darstellen. Der Zugang soll also leicht und unkompliziert möglich sein, ohne bürokratischen Aufwand für die Jugendwerke, die Gemeinden oder Regionen. Andererseits ist die Teamercard ein Zertifikat, das an festgelegte Standards gebunden sein muss, um wirklich etwas wert zu sein. Der Arbeitskreis hat für die Teamerausbildung dreißig Stunden plus Praxisanteil in insgesamt sieben Modulen festgelegt. Damit verbindet sich die Hoffnung, die Latte in der richtigen Höhe aufgehängt zu haben.
Tilman Lautzas (Nordelbischer Jugendpastor) Rainer Franke (Nordelbischer KonfirmandInnenbeauftragter/ PTI)
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